Nicht zu ersten Mal hat das kommunale Personenbeförderungsunternehmen sich als behindertenunfreundlich  geoutete.

Nun hat sich die RSAG erlaubt, eine Vorschrift in Bezug auf die Beförderungen von rollstuhlnutzenden Fahrgästen so abzuändern dass diese Menschen die auf die Nutzung von Rollstühlen angewiesen sind, diskriminiert. In einigen der Linienbusse sind folgende Hinweise zu finden:

Text in Linienbussen der RSAG

(Foto: Institut Impuls)

Die Einschränkung wir deutlich liest man die betreffenden Teile der Verordnung.

Richtlinien

Das Institut Impuls, hat sich bereits vor Monaten, vergeblich, mit dem Hinweis der unzulänglichen Einschränkungen an den technischen Vorstand, Michael Schroeder, gewandt. Wie bereits in Bezug auf den vor Jahren eingeweihten Skandalbau im Warnemünde, vertrat der Vorstand eine durchaus vergleichbare, Haltung.

Der technische RSAG-Vorstand kann aber noch schlimmer. Auf mehreren Fahrten, befanden sich in, den späten Abendstunden,  Bereichen  der Rollstuhlstellplätze, Fahrräder der Busfahrer. Diese waren mit Ringschlössern an den Haltegriffen befestigt.

Fahrrad

(Foto: Institut Impuls)

Diesen Umstand, verbunden mit der Frage wie sich die selbstständig veränderten Beförderungsrichtlinien für Rollstuhlnutzer auf die Beförderung auswirken, hatte der Vorstand zwar wortreich versucht zu umgehen.

Dennoch war die diskriminierende Grundeinstellung der RSAG wieder gegenwärtig. Schroeder hatte den Vorschlag, dass Rollstuhlnutzer ja zum Fahrer gehen könnten und dann bitten könnten, das Fahrrad zu entfernt. IN der Realität würde dies vermutlich bedeuten, dass Betroffene lautstark durch den Linienbus schreien müssten. Denn wie in allen anderen Kommunen, sind auch die Linienbusse der RSAG nicht mit derart breiten Durchgängen ausgestattet, dass Rollstühle durch passen würden.

Scheinbar liegt dem Vorstandsmitglied auch viel daran die überholte Gesinnung auch öffentlich kundzutun. Das Institut bat Schroeder um eine Stellungnahme die zu veröffentlichen geeignet ist. Er verwies auf die zurückliegende, Kommunikation.

Zu erwähnen ist, dass ein früher gestelltes Unterlassungsgesuch der RSAG in Bezug auf den Busbahnhof Warnemünde-Werft, von der Staatsanwaltschaft abgelehnt wurde.

Das Institut hatte das Vorstandsmitglied, in einem Schreiben, um eine Stellungnahme gebeten, welche zur Veröffentlichung geeignet ist. Scheinbar versucht man, als kommunales Unternehmen, nicht einmal, zu vertuschen, dass Menschen mit Behinderungen ungerne in den Linienbussen gesehen werden.

 

Rollstuhlfahrer Bruno Olms kämpft für Kreuzfahrtschiffe ohne Schwellen / Reederei Arosa gibt Einschränkungen zu

Unter dieser Überschrift haben Bruno Olms und die Norddeutschen Neuersten Nachrichten ein Thema aufgegriffen, welches zeigt, dass die Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen, noch in den Kinderschuhen steckt.

Allerdings muss man zunächst einmal festhalten, dass der Begriff „Barrierefrei“ einen eng umrissenen Zustand beschreibt.

Barrierefrei bedeutet:

Das die so ausgelobte Lokation, für alle Menschen, gleich ihrer Behinderung selbständig zu nutzen ist.

Es wird nach heutigen Erfahrungen unmöglich sein, solche Situationen herzustellen. Barrierefrei bedeutet also, dass auch Menschen mit Sinnesbehinderungen, wie Seh- oder Hörbeeinträchtigungen, wie in diesem Fall angegeben, ein Schiff selbständig nutzen können. Dazu gehören dann auch gehbehinderte Menschen unterschiedlichster Schwere selbständig und uneingeschränkt nutzen können müssten.

Eine solche Nutzungsmöglichkeit wird es, betrachtet man es unabhängig, nicht geben.
Diese Erkenntnis bedeutet jedoch nicht automatisch, dass die Anbieter solcher Angebote, ihre Hände in den Schoß legen können und sich auf die Unmöglichkeit berufen.

Es soll nur grundsätzlich klarstellen, dass allein durch eine möglichen Nutzbarkeit für rollstuhlnutzende Gäste keinesfalls von Barrierefreiheit gesprochen werden kann.

Die Aktivitäten von Herrn Olms, sind durchaus zu begrüßen. Haben wir im Rahmen unserer Interessenvertretungen bereits vor Jahren solche, durchaus als Diskriminierung, zu bewertenden Erfahrungen machen müssen.

Die in diesem Bericht dargestellten Aussagen der Pressesprecherin der AROSA – Flusskreuzfahrten GmbH zeigen die ganze Hilflosigkeit, geht es um nutzerbezogene Anforderungen. Gern möchten wir einige Aussagen auf den Prüfstand stellen.

Die Sprecherin Christine Cubasch räumte ein, dass es rollstuhlnutzende Gäste mit Beeinträchtigungen rechnen müssen. So hat Sie informiert:

„dass es keine Fahrstühle gibt“

„dass Rollstuhlfahrer auf den Flussreisen Einschränkungen in Kauf nehmen müssen“

„Auf einigen der Schiffe, so auf den neuen Rhein-Schiffen, seien die Kabinen mit einer breiteren Tür und einem größeren Bad ausgestattet“.

„Außerdem gibt es auf dem zweiten Deck eine Behindertentoilette“.

„Denn von welchem Deck die Passagiere ein- und aussteigen, ist vom     Pegelstand des Flusses abhängig“.

„Das Problem bleiben die Treppen“.

„Auf Wunsch kann gern ein Tisch nahe dem Büfett freigehalten werden, um die Wege möglichst kurz zu halten“.

Diese Zusammenstellung zeigt, dass was wir gelinde gesagt, als Hilfslosigkeit bezeichnen. Es bedarf schon einem ganz besonderen Humor. Einen Humor der vielen Betroffenen im Halse stecken bleibt. Hat die Unternehmenssprecherin „Christine Cubasch“ doch nichts anders getan als die Anliegen möglicher rollstuhlnutzende Gäste, also geldbringende Kunden, mitten ins Gesicht geschlagen. So hat Sie ganz einfach davon gesprochen, dass es von Fluss zu Fluss unterschiedliche Ausstiege geben wird. Dass man aber dazu auf unterschiedliche Decks gelangen müsste wurde mal ganz unterschlagen. Auch wie man auf die Behindertentoiletten gelangen soll, wurde nicht beantwortet. Die sehr auf die Tränendrüse drückende Aussage, dass man von der Tischplatzauswahl die Nähe des Buffets berücksichtigen würde ist schon sehr dick aufgetragen. Ist es nicht eher so, dass sich Nutzern von Rollstühlen schon aus Gründen der eng zusammenstehenden Tische und Stühle, besonders bei hoher Belegung, eine andere Möglichkeit verbietet.

Traurig ist in diesem Zusammenhang, dass die Behindertenbeauftragte der Hansestadt, Petra Kröger, erneut fehlendes Wissen bestätigte. Folgt man Ihrer Aussagen, bezieht auch sie sich ausschließlich auf rollstuhlnutzende Gäste.

Wie sieht es jedoch mit sehbehinderten / blinden Gästen aus? Stehen taktile Informationen wie Rettungsanweisungen, Speisekarten oder andere Gästeinformationen wie Kabinenbeschriftungen oder anders?

Wie sieht es mit der Nutzung von gehörlosen Gästen aus? Steht diesen ein Gebärdensprachendolmetscher zur Verfügung? Besteht die Möglichkeit, dass diese Gäste bei Gefahrensituationen entsprechend informiert werden?

Auch die Angabe, dass in der Hansestadt Rostock 18.000 Einwohner mit Behinderungen und chronischer Erkrankungen leben scheint, unter allumfänglichen Bewertung weit untertrieben. Der demografische Wert von Menschen mit Behinderungen liegt für die Hansestadt bereits bei rd. 22.000 Bürgern mit schweren Behinderungen (GdB 50 +) darin sind die extra aufgeführten Bürger mit chronischen Erkrankungen bereits inkludiert. Würde man auch Menschen mit geringeren Behinderungen (GdB 30 bis 40) einbeziehen, unter denen viele Bürger sind die altersbedingt geh-, seh- und/oder hörbehindert sind, liegt diese Zahl nach vorsichtigen Schätzungen bei rd. 30.000 Personen.

Viel interessanter ist aber die Überlegung, welchen wirtschaftlichen Schaden, einer derart unzureichenden Vorbereitung auf Kundenanforderungen einzugehen, für das Unternehmen darstellt.

Das Gästepotential beschränkt sich keinesfalls auf die Einwohner der Hansestadt, sondern weltweit. Weiter zu Grunde gelegt, dass Teilnehmer von Flusskreuzfahrten eher in der Zielgruppe der Altersgruppe 40+ zu rekrutiert, ist der Anteil motorisch- und/oder sinnesbeeinträchtigter Gäste leicht über dem Durchschnitt liegen wird. Berücksichtig man die Angaben des statischen Bundesamtes, so basiert das Gesamtvolumen bei ca. 16 bis 25 Mio. Menschen. Die Zahl basiert auf den Betroffenen selber und deren Angehörigen die mit 1,5 Personen durchschnittlich bewertet wurden. Diese Grundlage ergibt ein Umsatzpotential von rd. 2 Mrd. Euro. Auch die aktuelle Hilfsmittlerversorgung ermöglicht mehr und mehr Betroffenen die Chance auf selbständige Teilhabe. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass dies für alle Lebensbereiche anzusetzen ist. Also auch wenn viele Dinge des täglichen Lebens von Menschen mit Behinderungen ohne offensichtliche Beeinträchtigungen ausgeführt werden, bestehen in vielen Bereichen doch intensive Unterstützungen.

Ebenso müssten zukunftsorientierte Unternehmen diese Aspekte mehr berücksichtigen und in Planungen einfließen lassen. Besonders für Investitionen, die heute getroffen werden deren Auswirkungen aber viele Jahre Bestand haben. Dazu gehören auch Geschäftsverbindungen die dem zunehmenden Selbstwertgefühl Betroffener Rechnung tragen müssen. Dabei denken wir an die Reisevermittler (Reisebüro) welche in der Regel auf Provisionsbasis arbeiten, Schadensersatzforderungen wegen Buchungsausfällen gegenüber dem Recht unzureichend ausgerichteten Reiseanbieter anmelden könnten.

Wir denken, es ist deutlich, welche katastrophalen Auswirkungen der Wirtschaft entstehen, übergehen Sie weiter die Nutzungsbedingungen für Menschen mit Behinderungen.

Es ist uns klar, dass jeder Mensch ständig Kompromisse eingehen muss, um seine individuellen Vorstellungen umsetzen zu können. Aber die vorsätzliche Verwehrung der Rechte von Menschen mit Behinderungen ist damit nicht gemeint.

Verfasst von: Institut Impuls | 9. Dezember 2012

Wer Andern eine Grube gräbt…

…fällt nicht immer selbst hinein, zumal wenn er Grube heißt und Vorstand des einzigen Personenbeförderungsunternehmens ist, der versucht sich seine Fahrgäste vom Hals zu halten.

Tatort: Hansestadt Rostock, S-Bahnhaltepunkt Holbeinplatz.

Nach guter Bergmannsart hat die Bahn einen Tunnel unter dem bestehenden S-Bahnhof gegraben und einen Fahrstuhl eingebaut. Desweiteren hat man viele neue Schilder aufgestellt, die darauf hinweisen, dass es einen Zugang für motorisch eingeschränkte Menschen gibt. Auf dem alten Bahnsteig hat man neue Wartehäuschen und Lampenmasten installiert.

Bis zu diesem Zeitpunkt führten nur Treppen auf den hochgelegenen Haltepunkt und dieser war damit  für motorisch eingeschränkte Menschen (Treppenverweigerer) unerreichbar. Nun aber, Dank der Deutschen Bahn, unter der Leitung ihres Grubenbauers,haben diese Personen nun die Chance auf den Bahnsteig zu gelangen. Ganz bequem mit einem wirklich hübschen und schnellen Fahrstuhl. Diese Menschen können auch die schicken neuen Wartehäuschen nutzen, oder analog und digital die Uhrzeit erfahren. Man kann auch die Abfahrtzeiten der S-Bahnzüge studieren. Nur einsteigen in die Wagen, dem eigentlichen Grundbedürfnis, wenn man sich auf einen S-Bahnhaltepunkt aufhält, können Sie nicht.

Warum ist der S-Bahhaltepunkt nicht nutzbar?

Weil zwischen dem Bahnsteig und den Wagen eine Lücke von 30 cm klafft und ein Höhenunterschied von 20 cm zu überwinden ist.

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Zur Verdeutlichung. Wenn man die Diagonale nimmt, klappt eine Grube von den Ausmaßen eines Kanaldeckels zwischen Bahnsteig und Wagentür. Breit genug, dass Hunde, oder Kinder, oder einfach nur etwas unvorsichtige Fahrgäste, plötzlich 60 cm tiefer auf dem Gleisbett landen. Verstehen wir eventuell die Bahnvorstände nur falsch, haben diese etwa die geniale Idee Menschen besonders zu schützen, indem sie diese von der Nutzung ausschließen?

Wie hat die Bahn den Medien dieses Meisterstück erläutert?

Laut dem Sprecher der Deutschen Bahn AG handelt sich um den ersten Bauabschnitt. Im nächsten Bauabschnitt, beginnend im Jahre 2015, wird der Bahnsteig dann um 20 cm erhöht. Das hat dann allerdings zur Folge, dass die dann 3 Jahre Investitionen für die Katz gewesen sind. Wie platt ist eine solche Denkweise, wie arrogant dieses auch noch laut zu sagen und als Vorteil zu beschreiben?

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Auch wenn es sich zunächst wie ein Witz anhört, Bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Die Deutsche Bahn AG müsste alle neu installierten Bauten, Fahrstuhl, Wartehäuschen, Lampenpfähle wieder abreißen, um den Bahnsteig 20 cm zu erhöhen und zu verbreitern um die Fallgruben verschwinden zu lassen. Aber da sich dieser Umbau schon um mehr als 12 Monate verzögerte, ist nach der bahneigenen bekannten Arbeitsweise davon auszugehen, dass der Haltepunkt auch für die nächsten 5 Jahre nicht nutzbar sein wird. Dadurch haben motorisch eingeschränkte Menschen wenigstens die Freude, Fahrstuhl fahren zu können. Und das sogar ohne Wertmarke.

Der Plan, die Medien mit großen Worten zu umgarnen, schlug fehl. Kaum ein Bahnhofsbauwerk, das in den Medien so schlecht wegkam wie dieses.

Der Abgesandte der Landesregierung aus Schwerin, erfreute sich an dem modern wirkenden Bauwerk. (Fahrstuhl) und die damit erreichten Erleichterungen, drehte sich dann schnell ab als versucht wurde, ihn auf die realistischen Ergebnisse hinzuweisen. Plötzlich war er nur ein ganz, ganz kleines Licht.

Erwähnenswert ist auch, dass der Pressesprecher der Deutschen Bahn AG  von seinem Hausrecht gebrauch machen wollte, weil er keine Argumente hatte, als wir mit einem Rollstuhl den vorhandenen Medien zeigten, wie es aussehen würde, wenn man die Grube überwinden wollte. Er bezeichnete dies als Kinderkram und Gefährdung des Fahrverkehrs. Seinem gestressten Gesichtsausdruck zu folgen, war es ihm peinlich, dass die Menschen (Fahrgäste) auf dem Bahnsteig erfuhren welche geballte Dreistigkeit und Unverfrorenheit in den Chefetagen der Deutschen Bahn an den Tag gelegt wird. Dies bedeutet wohl, dass Menschen im Rollstuhl den Bahnverkehr aufhalten und mit Verweis zu rechnen haben. Ist es Weltfremd, oder Hilflosigkeit, oder grenzenlose Überheblichkeit? Egal, Hauptsache die Unfähigkeit auf zwei Beinen bekommen am Monatsende das Bankkonto reichlich gefüllt, dürfen sich auf Steuerzahlermitteln den Bauch vollschlagen. Soll sich jeder seine Gedanken machen. Ca. 8 Mio. Menschen sind schwerbehindert. Darf man hoffen, dass es nicht plötzlich die Bahnvorstände trifft. Nicht auszudenken welcher Aktionismus dann wohl an den Tag gelegt wird, damit alle Fallgruben ganz schnell verschwinden und man urplötzlich ganz bequem in die Wagen der Deutschen Bahn AG ein- und austeigen kann?

Immerhin haben wir erleben können, dass man aus Sicherheit für die Bahnverantwortlichen den Bahnsteig gründlich vom Schnee befreite. Den neuen Zugang zum Fahrstuhl gestreut und die langen Eiszapfen, der über dem Zugang befindlichen Fernheizrohre, entfernte. Alles, um die Vorstände vor Schaden zu schützen. Denn die Tage zuvor war das alles nicht geschehen. Sind Kunden lästig und je weniger kommen desto besser für die Bahn? Das ist auch nicht mehr mit Sarkasmus zu beschreiben. Es ist schlichtweg EKELERREGEND. Anzumerken, dass andere Haltepunkte nicht vom Schnee befreit wurden, da man alle Einsatzkräfte für das Projekt „Vorstandsschutz“ eingesetzt hatte.

Danke Herr Grube. Sie und Ihre Mitstreiter haben wiedermal eindrucksvoll bewiesen, was Verachtung bedeutet. Viele Bürger und Besucher der Hansestadt Rostock dürfen Ihre liebevolle Art der Verachtung für Menschen mit Behinderungen täglich fühlen. Zumindest die nächsten Jahre. Wenn Ihnen bis dahin nicht wieder neue Beleidigungen einfallen.

Den diskriminierenden Vorgehen und Reden der regionalen Bahnvorstände wollte auch der Vertreter der Hansestadt, Tiefbauamtsleiter Heiko Tiburtius, in nichts nachstehen. Bemängelte er doch, dass der Fahrstuhl, er kann ohne Probleme 2 bis 3 Rollstuhlnutzer gleichzeigt transportieren, etwas zu klein geraten ist. Wollte er damit sagen, dass es besser wäre, wenn noch mehr motorisch eingeschränkte Menschen „Züge gucken“ ermöglicht werden könnte? (Dass kann man auch in der heimischen Wohnung an der Modelleisenbahn). Denn er begrüßte, dass nun motorisch eingeschränkte Menschen den Haltepunkt, nicht etwa die Züge, nutzen können. Andere Vertreter vermutlich, aus dem Kreis der Landesregierung, woher kann ansonsten eine geballte Ladung Unwissenheit herkommen – bewegen sich diese Herren nur per Chauffeur durch das Land, haben diese Aussage unterstützt.

Wie anders soll man werten, wenn man Menschen den Zugang zu Bahnsteigen ermöglicht, sogar in den Medien als Schritt in die Barrierefreiheit bewirbt und diese dann lediglich die Züge fahren sehen können. Da wirken die beschwichtigenden Worte, dass es sich zunächst um den ersten Bauabschnitt handelt und man versucht ist Bahnhöfe barrierefrei gestalten zu wollen, nur als Hohn und triefender Missachtung von Menschen mit Behinderungen zu bewerten. Für die Bahnmitarbeiter bedeutet diese scheibchenweise Fertigstellung aber, dass Sie noch oft ein warmes Essen und ein Glas Sekt auf Steuerzahlerkosten genießen können und mit kleinen Scheren bunte Bändchen zerschneiden.

Eine Randnotiz. War es Scham, Arroganz oder nur Bequemlichkeit den Interessenvertreter der Menschen mit Behinderungen waren nicht anwesend. Was auch immer. Auch die Behindertenbeauftragte der Hansestadt sowie der Vertreter des Beirates für Menschen mit Behinderungen und chronisch Kranker glänzten durch Abwesenheit. War es der kalten Witterung geschuldet, oder sitzt man lieber im warmen Büro und zählt die Schweigegelder der Bahnverantwortlichen?

Sicher sind Bauvorhaben und deren Umsetzung nicht immer einfach. So hat die Bahn zu verstehen gegeben, dass man saisonbedingt die Bauarbeiten zwischen ersten und zweiten Bauabschnitt ruhen lassen muss. Welche Saisons die Bahn damit meint, ist nicht weiter bekanntgeworden, nur dass es ca. 3 Jahre  dauern soll bis zur Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes. Nach Bahnzeitrechnung können wir, Normalzeitrechner, vermutlich im Jahr 2020 mit einer neuen Feierstunde am Haltepunkt Holbeinplatz rechnen. Dazu sollte man sich nochmals verdeutlichen, dass die bahneigenen Grubenbauer für die Herstellung des Fahrstuhls bereits mehr als 24 Monate länger als geplant benötigten, um diesen Bahnsteig zur Komplettbarriere werde zu lassen. Eigentlich, so die Bahn, sollte der Haltepunkt inklusive Erhöhung des Bahnsteigs, schon 2011 fertiggestellt sein. Man weiß auch über die Probleme der Fahrgäste mit Kinderwagen und Rollstühlen bescheid. Alles Aussagen, die am Tage der Eröffnung der kritischen Presse mitgeteilt wurden. Zur Verdeutlichung. Die Verantwortlichen der Bahn und der Landesregierung wissen, dass sie Steuergelder sinnlos verprasst haben und hoffen auch noch darauf, dass die Steuerzahler sie auch noch feiern?

Der Bahnverantwortliche Ingo Mau wollte mir auf meine Fragen keine Antwort geben. Er übersah und überhörte mich immer wieder. Eventuell fehlten ihm aber nur sinnvolle Argumente. Stattdessen zeigte er stolz wie ein Spanier auf die wenigen taktilen Hinweise hin, die es auf dem Bahnsteig zu finden gibt. Denn an den Bahnsteigrändern sind keine. Er schien sich dennoch seines unsicheren Bahnsteiges gewahr geworden zu sein. Denn neben den bahneigenen Sicherheitskräften wurde auch noch die Polizei, zu seinem Schutz, um Unterstützung gebeten. Oder war es nur, um vor unbequemen Fragestellern geschützt zu werden?

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Unebenes Pflaster, weißer Farbstrich – kein taktiles Leitsystem

Ein Tipp noch für Stuttgart 21-Gegener. Es besteht keine Gefahr, dass der Bahnhof zu Lebzeiten der heutigen Bevölkerung nutzbar sein wird. So Intelligent wie die Vorstände agieren, vergessen die bestimmt die Treppen. Dafür entsteht im ersten Bauabschnitt eine Fallgrube. Da die Bahn schon mit dem Bau eines S-Bahnhaltepunkt, mit partieller Überdachung, restlos überfordert ist, kann das mit einem aberwitzigen Denkmal eines Grubenfachmannes etwas länger dauern.

Helge Joachim Blankenstein

P.S. Lieber Herr Grube und alle anderen Menschen, die sich mit diesem Bericht ihrer Unfähigkeit bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ertappt sehen und auf die Füße getreten fühlen, steht Ihnen frei diese Aussagen zu widerlegen. Allerdings bleiben Lippenbekenntnisse unberücksichtigt.

Verfasst von: Institut Impuls | 24. September 2012

Das Haus der Musik.

In den Jahren 1864 bis 1867 als Schule gebaut, wurde das Gebäude in den Jahren 2008 bis 2012 restauriert und dient nun als musikalisches Zentrum der Hansestadt Rostock.

Die Gesamtinvestition für die Restaurierung betrug rd. 10.8 Mio. EURO. Wovon 4 Mio. durch die Stadt und 6.8 Mio. durch das Land Mecklenburg Vorpommern getragen wurden.

Leider wurden gesamtgesellschaftliche Nutzungsmöglichkeiten, wie sie überwiegend in der Landesbauordnung festgeschrieben sind und seit Jahren zum üblichen Standard gehören sollten, sträflich vernachlässigt. Dadurch ist nun mit zusätzlichen Kosten für Nachbesserung und Umbauten zu rechnen.

Stellt sich die Frage wer für die, durch künstlerische Freiheit der beteiligten Architekten und Planer, entstandenen Fehler aufkommt.

Unter dem Titel:

Rostocker Verwaltung und das Land Mecklenburg-Vorpommern liefern modernen Schildbürgerstreich ab.

Wurde bereits im März 2012 auf die rechteverletzenden Planungs-FEHL-Leistungen in Zusammenhang mit diesem Mio.-schweren Katastrophenbau (aus Sicht Sinnes- und/oder motorisch eingeschränkter Menschen), hingewiesen.

Durch Einbeziehung eines hierfür fachlich kompetenten Baubegleiters, wären für einige Dinge, wie die großflächige Milchglas/Metallrahmen Abtrennung der Behindertentoilette, nicht entstanden. Allein die Mehrkosten durch Abriss der Milchglaswand und Erstellung einer gemauerten Variante, schlägt mit geschätzten 150.000 EURO zu Buche.

Das Anlegen zweier Behindertenparkplätze auf dem Hofgelände, unter Berücksichtigung vorgeschriebener Bodenbeläge für die reine Fläche und den notwendigen Zugängen dürfte die Nachbesserungskosten um etwa 70.000 EURO erhöhen.

Die bisher erfolgten Nachbesserungen für die Neuanfertigung der Holzeingangstür, die nachträglich angebrachten Taster zum öffnen verschiedener Türen sowie die Rufmöglichkeit für den Treppenlift, betrugen geschätzte 20.000 EURO.

Der, noch während der Bauphase verbreiterte Zugang, welcher durch die Verlegung des Eingangs für Rollstuhlnutzer notwendig wurde, haben wir mit 15.000 EURO bewertet.

Die aktuelle Raumbeschilderung / Infotafeln für Fluchtwege, entsprechen keinesfalls üblichen Maßstäben. Deren Nachbesserung, die auch Rollstuhlnutzern, Sehbehinderten und Kleinwüchsigen die selbständige Orientierung ermöglicht, veranschlagen wir mit 15.000 EURO.

Kleinere Posten wie z.B. eine Hinweistafel am Haupteingang, die auf den rückwärtigen Zugang für Rollstuhlnutzer hinweist, die Behindertenparkplätze im rechtlich verbindlichen Rahmen ausweißt, oder andere Arbeiten betragen nochmals rd. 20.000 EURO.

Die Nachbesserung taktiler Orientierungsmöglichkeiten im Außen- und Innenbereich wird mit rd. 150.000 EURO bewertet.

Zusammengenommen belaufen sich die Kosten auf rd.  450.000 EURO und betragen damit mehr als 4 % der Gesamtinvestition.

Nüchtern betrachtet, ergibt sich folgende Bilanz:

          Mehraufwand durch Fehlleistungen/-planungen €  450.000,- (rd. 4 % der Investition)

Abzgl. Aufwand für Baubegleitung                           €  100.000,- (rd. 1 % der Investition)

         Ergibt einen Minderaufwand (Einsparung)           €  350.000,- (rd. 3% der Investition)

Unberücksichtigt sind Leistungen aufgrund von Schmerzensgeld- oder Schadensersatzleistungen da leichtfertig geltende Auflagen unberücksichtigt blieben oder offenbar bewusst verstoßen wurden.

Die Rechte von Menschen mit Behinderungen sind geltendes Recht!

Aus Sicht von Menschen mit Behinderungen ergibt sich folgendes Bild:

Haus der Musik 3.5.2012

Haus der Musik 19.9.2012

Reduzierung/Einschränkung der selbständigen Teilhabe entgegen rechtlicher Rahmenbedingungen.

Deutliche Einschränkung in der Intimsphäre.

Erhöhtes Unfallrisiko aufgrund ungeeigneter Bodenbeläge.

Aus Sicht aller Bürger ist festzuhalten:

Steuergeldverschwendung in einem gravierenden Fall, durch Verweigerung zeitgemäßer Planung und geeigneter Baubegleiter.

Einschnitte oder Nachteile bei finanzieller Unterstützung anderer sozialrelevanter Aufgaben.

Für diese Fehlentwicklung sind, unter anderem, folgende Unternehmen verantwortlich:

Kommunaler Eigenbetrieb für Objektbewirtschaftung der Hansestadt (KOE)

ARGE Albert / Beyer Gebäudeplanung

Inros Lackner AG technische Ausrüstung

Hannes Hamann Außenanlage

(gemäß vorliegender Veröffentlichungen der KOE)

Entscheiden Sie selber ob sich eine Gesellschaft, im Zeichen der Inklusionsdebatte, solche Verfehlungen leisten darf?

­­Wenige Minuten vor der Einweihungsfeier des neuen S-Bahn / Bus-Haltepunktes in Rostocks- Stadtteil Warnemünde offenbarte sich die Projektleiterin der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG), Catrin Dumrath als überhebliche und absolut unwissende Planerin in Sachen Sozialintelligenz.

Ich wunderte mich zunächst, warum die Behindertenparkplätze am abgelegen Ende des Parkplatzes angelegt wurden. Denn von hier aus ist der Weg, vom, aus Rostock kommenden Gleis etwa 100 Meter länger, wie von der optimalsten Positionierung. Das ist besonders ärgerlich, da man, um von diesem Gleis zum Parkplatz zu gelangen, durch einen Tunnel mit zwei rund 50 Meter langen Rampen rollen muss. Hierzu besteht ein Bericht mit dem Titel:

Warnemündes Bahnhof, Rechte von Behinderten, Wirtschaftsfaktor für Handel und Tourismus und eine handlungsunwillige Verwaltung. Eine Komposition mit viel Sprengstoff“.

Zunächst konnte ich mir nicht vorstellen, warum man das so widersinnig gelöst hat. Frau Dumrath aber löste das Ganze mit wenigen Worten auf. Man habe von hier aus den kürzesten Weg, vom Fahrzeug, zum stadteinwärts führenden Gleis. Daher ist dieser Weg auch mit Riffelsteinen für Sehbehinderte und Blinde ausgelegt. Ich sah Frau Dumrath zunächst etwas ungläubig an und fragte dann, warum Rollstuhlnutzer, wollen diese auf das Gleis, um in die andere Richtung fahren zu können, einen ca. 100 Meter längeren Weg auf sich nehmen müssen. Jetzt zeigte Frau Dumrath ihr wahres Gesicht. Sie meinte: „Wo wollen sie denn in die andere Richtung hin“? Man muss wissen, es kommt tatsächlich nur noch die Haltestelle „Warnemünde“.

Ich schaute Frau Dumrath sekundenlang an und es ratterte durch meinen Kopf, soll ich die Planerin wegen Diskriminierung anzeigen oder nicht. Meinte dann aber: „Kann es sein, dass Menschen mit Behinderungen auch den Wunsch hegen, nach einen Stadtbesuch, wieder zu ihrem Fahrzeug zurück zu kommen“? Ich sah zunächst in leere Augen. Dann Sekunden des Schweigens. Daran hatte die forsche Planerin Dumrath nicht gedacht. Man konnte förmlich erkennen, dass ihr diese Möglichkeit bisher verschlossen blieb.

Überheblich erwiderte sie: „Sie scheinen sich mit dieser Materie gut auszukennen. Warum haben Sie nichts gesagt, als die Pläne ausgelegt waren“?

Ich gab auf diese Unverschämtheit keine Antwort. Sondern wollte wissen, warum die Rampen der Unterführung so unmöglich ausgeführt wurden. Wieder eine erstaunliche Diskriminierungsattacke. Die Neigung beträgt zwischen vier und sechs Prozent. Die Ruhepodeste betragen ca. zwei Prozent. Hier wurde so, die Planerin, bei der Ausführung geschlampt, da es nicht einfach ist den gewählten Belag, der Architekt hat sich bewusst für einen recht Rauen entschieden, den Anforderungen gerecht zu werden. Es wird irgendwann nachgearbeitet. Ich habe zunächst mich, dann Frau Dumrath gefragt, warum denn ein solch rauer Belage gewählt wurde, da es Erfahrungen und Bauvorgaben gäbe, die glatte Beläge vorsehen. Frau Dumrath: „Der Architekt vertritt die Meinung, dass durch den rauen Belag die Räder der Rollstühle schlechter rückwärts rollen würden“. Ich ließ keine Sekunde verstreichen um ihr zu antworten: „JA, sich aber auch schlechter die Steigungen erklimmen lassen“. Dass man die taktilen Leithilfen ebenfalls erst verspätet nachrüsten musste habe ich nicht nochmals vorgebracht. Ich hatte gegenüber der unfähigen, aber dennoch forsch dümmlichen Planerin Catrin Dumrath ein Würgen zu unterbinden. Ich bot ihr an, den ganzen Parcours mit einem Rollstuhl, den ich immer für solche Zwecke im Fahrzeug habe, abzurollen um Ihre Fehlleistungen und diskriminierende Entscheidungen sofort selber erfahren zu könne. Natürlich war sich Frau Dumrath sofort klar, dass es solche Blöße nicht geben kann und lehnte dankend ab. Schade, Größe wäre es gewesen, wenn die junge Planerin zumindest einen Termin für die Selbsterfahrung vorgeschlagen hätte. So zeigt sich, dass Ihr die Menschen mit Behinderungen einerlei sind. Dieses Bauwerk reiht sich nahtlos in die Sammlung menschenverachtender Tendenzen der Hansestadt Rostock unter der unqualifizierten Leitung, des derzeit unter staatsanwaltlicher Beobachtung stehenden, OB Roland Methling und dessen Gefolgsleute wie den Beirat für Behinderte und chronisch Kranker aber auch der untätigen und hilflos agierenden Behindertenbeauftragten, Frau Petra Kröger sowie auch das Bauamt oder die, mit Baufragen beschäftigen Bürgervertreter, der jeweiligen Bürgerschaftsausschüsse. Besonders dreist war die Aussage der Planerin Dumrath, dass ich mich ja im Vorfeld hätte einbringen können. Auf meine Aussage, dass ich das gern, auch in Rostock, als offizieller Bau-/ Planungsbegleiter tun würde, schluckte Sie und es war deutlich zuerkennen, dass Beratungskosten für Behindertenrechte mal wieder nicht eingeplant waren. Aufgrund der jüngsten Fehlplanungen (Haus der Musik, Tourismuszentrale, oder dem Ortsamt-Mitte) habe ich der Verwaltung bereits mehrfach die Planungs- / und Baubegleitung angeboten. Aber die Stadtoberen, sind scheinbar der Auffassung, dass Fachleute für Feuerschutzplanungen, Sanitärplanungen oder andere Planungsdetails gern gegen Honorar eingesetzt werden können. Berater für nutzeroptimiertes Bauen aber verzichtbar sind. Wenn sich die Stadtverwaltung und ihre SUPERPLANER, wie in diesem Fall Frau Catrin Dumrath, da mal nicht täuschen. Die Nacharbeiten sind in der Regel erheblich kostspieliger. Für die beschrieben Bauprojekte werden diese kommen. Koste es was es wolle! Argumente wie „besondere Aufwendungen für Barrierefreiheit“ oder ähnliche Worthülsen werden dann aber nicht mehr gelten. Nur die Wahrheit kann die Verwaltung und alle mit den Planungen Beauftragten dann noch retten. Einfach die Aussage „Wir haben die Menschenrechte in unserer Stadt vernachlässigt“. Wäre eine Antwort, die den letzen Funken an Aufrichtigkeit glaubhaft werden lassen könnte.

Ist es in diesem Zusammenhang nicht besonders traurig, dass der amtierende Bundespräsident sich auf die Verleihung der Ehrenbürgerwürde freut? Darf eine Stadt, die sich ganz offensichtlich gegen Rechte von Menschen mit Behinderungen ausgesprochen, hat einen Bundespräsidenten in die Zwickmühle bringen, sich als unglaubwürdig darzustellen? Oder darf ein Bundespräsident entgegen seiner Aussagen, sich vor den Karren einer Stadt spannen, die seinen angeblichen Ideologien entgegenwirken?

Darüber sollte sich jeder seine Gedanken machen. Für Interessierte stehen in der regionalen Presse sowie in diesem Blog weitere Mosaiksteine zur Meinungsbildung zur Verfügung. Jeder ist eingeladen sich über die verschiedensten Bauwerke selber ein Bild zu machen. Nach Terminvereinbarung stehe ich persönlich jedem Interessierten auch Organisationen zur Verfügung.

Helge Joachim Blankenstein


Der 29. März 2012 war ein bewölkter Donnerstag. Genauso grau und unwirklich wie die Geschäftspraktiken des in Staatsbesitz befindlichen öffentlichen Personenbeförderers.

Voller Stolz hat dessen Vorgesetzter Rüdiger Grube, die Zahlen vorgestellt. Jedem anständigen und ehrenhaften Geschäftsmann, bei dem Sozialkompetenz keine Worthülse, sondern fester Lenkungsbestandteil ist, hätten diese Zahlen die Schamesröte ins Gesicht getrieben. Nicht so dem Vorstand der Deutschen Bahn AG. Immer mehr bekommt man den Eindruck, dass einer der Wahlsprüche dieses Unternehmens lautet: Möglichst viel Gewinne möglichst wenig problematische Kunden. Umgesetzt auf die reale Welt bedeutet dies:

  • Kinder im Dunklen auf die Straße setzen, anstatt Mitarbeiter so zu schulen, dass sie auch in ausgefallenen Situationen kundenfreundliche reagieren
  • Lieber Denkmale bauen, deren Nutzbarkeiten für Kunden zum Hindernis werden. (Bsp. Stuttgart 21)
  • Menschen mit Behinderungen ganz vernachlässigen und auf Nachfrage sogar noch zu verhöhnen
  • Ältere Bürger durch moderne Abwicklungsverfahren ausschließen, persönliche Betreuung abschaffen
  • Kundenfreundlichkeit durch Zugverspätungen demonstrieren, deren Ursachen auf Einsparungen im Bereich der technischen Wartungen zurückzuführen sind
  • Nahverkehrsverbindungen zur Streichung vorschlagen um mehr Fördermittel aus den Landeshaushalten zu erpressen

Die Deutsche Bahn AG hat, so die vorgelegte Bilanz rd. 2,3 Mrd. Gewinn erzielt. Gleichzeitig hat dieses Unternehmen mehrstellige Hilfen bundesdeutscher Steuerzahler verbuchen können. Zusätzlich auch aus europäischen Fördertöpfen. Teilweise waren diese Investitionshilfen an bestimmte Auflage geknüpft. Mindesten eine Auflage war, die Nutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Was hat die Bahn gemacht? Sie hat neben die Analoguhren, Digitaluhren gehängt. Die Bahnsteige oder die Zusteige-Möglichkeiten für gehbehinderte, sehbehinderte oder rollstuhlnutzende Fahrgäste hat man nicht verbessert. Wohlweißlich mit dem Todschlagargument unsozialer und unintelligenter Manager, zu hohe Investitionskosten.

Wie lange kann sich die Bundesrepublik einen öffentlichen Personenbeförderer leisten, der mit aller Kraft gegen den demographischen Wandel anrennt. Also in wenigen Jahren, legt man die aktuellen Ausgrenzungsaktivitäten zu Grunde, behinderte und ältere Menschen nicht mehr zu den Kunden zählen wird. Die privaten Wettbewerber des Staatskonzerns „Deutsche Bahn AG“ sind da sehr viel weiter. Bilden einige von ihnen ihr Personal weiter um ihre älteren Fahrgäste besser zu verstehen und auf die Bedürfnisse eingehen zu können.

Wie lange kann, wie lange will sich die Bundesrepublik Deutschland einen öffentlichen Personenbeförderer leisten, der nationale und internationale Rechte von Menschen mit Behinderungen bewusst und schon fast mit Vorsatz missachtet?

Haben sich die Deutsche Bahn AG sowie deren Vorstände, die Taschen zu Lasten von älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen gefüllt? Die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist geltendes Recht. Dies könnte im Falle leichtfertiger Verwehrung dieser Rechte erhebliche Regressansprüche an die Deutsche Bahn AG und deren Eigentümer die Bundesrepublik bedeuten.

Helge Joachim Blankenstein

Verfasst von: Institut Impuls | 29. März 2012

Die Zahl der Empörung: 6.300.

Soviel sollten die Steuerzahler pro Schlecker-Mitarbeiterin für deren Qualifikation und Vermittlung bezahlen. Wir sollten mal das Rad der Zeit einige Jahre zurück drehen, um festzustellen, dass dieses Unternehmen damals weder einen Betriebsrat, Telefone oder geregelte Arbeitszeiten zugelassen hatte. Heute, da der Privatunternehmer pleite sein soll, sollen die Steuerzahler dafür aufkommen? Wo sind denn die ganzen Gewinne geblieben? Vermutlich schon immer an der Steuer vorbei im Ausland? Desweiterein ist zu beachten, dass den rd. 11.000 Verkäuferinnen, rund 25.000 offene Stellen im Verkauf gegenüber stehen. Sicher wird nicht jede Stelle für jeden geeignet sein. Aber da sich die ganze Geschichte auf die gesamtfläche der Bundesrepublik beläuft, ist es nicht mehr wie andere Firmenpleiten auch. Und dafür ist die Institution „Arbeitsagentur“ geschaffen und wird ebenfalls mit Steuergeldern betrieben.

Gerade Menschen mit Behinderungen erfahren tagtäglich wie durch Willkür von Kommunen, Leistungsträgern oder Arbeitgebern etc. durch Leistungsverweigerung deren Leben fortwährend eingeschränkt wird. Da wird eine Prothese verweigert, weil man angeblich nicht mehr arbeitsfähig sei. Erst nach mehrjährigen Streitigkeiten wird es dann doch unausweichlich. Die wirtschaftlichen Nachteile für die Betroffenen werden selbstredend nicht berücksichtigt. Andere führen Rechtsstreitigkeiten, weil die Krankenkasse sich weigert einen Rollstuhl zu fördern, da sie deren Notwendigkeit nicht einsieht.

Solche Beispiele gibt es tausende. Und das Tag für Tag.

Da scheint es schon heilsam, dass die sogenannten „nicht Behinderten“ diese Willkür auch einmal erleben. Heilsam auch, weil die Bevölkerung Anteil nimmt. Nur die Menschen mit Behinderungen nutzen diese Situation nicht ergebnisverbessernd für sich aus. Nein sie jammern noch mit den armen Schleckerverkäuferinnen.

Bitte verstehen sie das nicht falsch. Ich bedauere jeden, der unverschuldet aus dem Arbeitsleben katapultiert wird. Ich bedauere jeden, der aufgrund falsch verstandener Unternehmerischer Freiheit plötzlich arbeitslos wird. Aber der Untergang der Schlecker-Kette war nicht unvermittelt und plötzlich. Selbst Kunden hatten diesen Untergang schon seit Jahren bemerkt.

Aber wenn Menschen die wirklich unverschuldet in einen anderen Lebensweg gezwungen werden, dann redet keiner von solchen Massensolidaritätsaktionen, sondern wendet sich ab und trägt noch weiter zum Vereinsamen bei und überlässt diese Menschen sich selber. Nur, dass diese nicht einfach den Weg zum Arbeitsamt gehen können, sondern aufgrund ihres plötzlichen Alleinstellungsmerkmals GDB-??, den Weg durch die Instanzen selber suchen und finden müssen.

In Deutschland leben ca. 8 Mio. Menschen mit Sinnes- und oder motorischen Einschränkungen unterschiedlichen Behinderungsgrades. Das sind ca. 10 % der Gesamtbevölkerung.

In Deutschland leben ca. 3. Mio. arbeitsuchende Menschen. Ca. 0,3 % davon sind Ex – Schlecker – Verkäuferinnen. Gemessen an der Gesamtbevölkerung, sind das 0,1 %. Dieser Vergleich klingt zunächst zynisch. Aber durch solche Rechenbeispiele werden Menschen mit Behinderungen in der sozialen Marktwirtschaft täglich konfrontiert. Müssen täglich dagegen vorgehen.

Wo bleibt hier die SOLIDARITÄT?

Helge Blankenstein

Glaubt man der, in der Hansestadt Rostock ansässigen Tageszeitung „Ostseezeitung“ (OZ), so haben die Ministerin Manuela Schwesig (Sozialministerium) und der Minister Lorenz Caffier (Innenministerium) quasi in einer interdisziplinären Aktion, den Stellenwert von Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft festgelegt. Vor wenigen Tagen ist der, vielfach  als unqualifiziert bezeichnete, Landessozialbericht erschienen. Gestern dann drang an die Öffentlichkeit, dass der Innenminister die, in der Umgebung Rostocks angebauten GEN-Kartoffeln, aufwendig hat schützen lassen.

Immerhin stehen Mecklenburg-Vorpommersche Menschen mit Behinderungen einen Deut über den GEN-Kartoffeln. Denn Frau Schwesig waren die Daten für diesen Bericht und somit die Belange dieser Menschen € 130.000,- Wert. Herr Caffier war der Schutz der GEN-Kartoffeln nur € 113.000,- Wert.

Eines haben beide Ausgaben gemein. Sie sind absolute Steuerverschwendung. Der Sozialbericht, weil, wie wir bereits berichtet haben, auf Basis ungereimter Daten erstellt wurde. Der Schutz der GEN-Kartoffelfelder, weil die Dinger nicht einmal jemand haben möchte. Dennoch danken wir für diese offen und ehrlich dargestellte Sinneshaltung gegenüber der rd. 10 Prozent Menschen mit Behinderungen im Mecklenburg-Vorpommern.

Unser Dank für diese Erkenntnis und deren unverblümte Veröffentlichung gilt somit der Minsiterin Manuela Schwesig und Herrn Minister Lorenz Caffier.

Helge Blankenstein

Ein “Prachtwerk”, welches nach neun Monaten Tragezeit und seinen 133 Seiten durchaus als Fehlgeburt bezeichnet werden muss.

Diesem Eindruck kann man sich schon beim Lesen des Vorwortes des Berichtes der Sozialministerin Manuela Schwesig nicht erwehren. Es ist ein planloses Hin- und Hergeiere. So schreibt die Ministerin, dass in Mecklenburg-Vorpommern „…etwa 303.000 Menschen mit einer anerkannten Behinderung“. Warum wird in einem Bericht der Grundlage für künftige Planungen dienen sollte, nicht die genaue Zahl angeben?

Weiter stellt Sie schon fast beschwörend fest:

Menschen mit Behinderungen sind selbstverständlich Teil unserer Gesellschaft. Menschen mit Behinderungen haben Bedürfnisse, die zum Teil von denen anderer Menschen abweichen. Aber Menschen mit Behinderungen wollen ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Sie wollen nicht auf die Hilfe anderer angewiesen sein. Sie unterscheiden sich darin nicht von Menschen ohne Behinderungen“.

Diesen Absatz sollte jeder einmal auf sich wirken lassen.

Weitere solcher hilfslosen Allerweltsbekundungen reihen sich zu einer Seite aneinander.

Ab Seite 15 erfährt man die Grundlagen der Datenerfassung und die Methodik der Vorgehensweise. Auch hier erwartet den interessierten Leser Überraschendes.

So ist im 1. Absatz zu erfahren:

In Artikel 17a der Verfassung des Landes Mecklenburg-Vorpommern werden Land, Gemeinden und Kreise zum Schutze alter Menschen und Menschen Behinderungen verpflichtet. Dabei werden eine gleichberechtigte und eigenverantwortliche Lebensgestaltung als Ziel formuliert“.

Im Absatz 2 steht:

„Seit dem Bekenntnis zum Benachteiligungsverbot werden Menschen mit Behinderungen nicht mehr als Objekte der Fürsorge und Empfänger staatlicher Leistungen angesehen, sondern als ihr Schicksal selbstbestimmende Akteure“.

Es folgen seitenlange Bekenntnisse die verdeutlichen, dass Menschen mit Behinderungen in den Augen der Landesministerien und Kommunalpolitiker, Bittsteller sind und man nun, sozusagen auf gesetzlichen Druck, etwas Fassadenkosmetik betreiben muss. Ich denke es wäre besser, wenn die Damen und Herren Verwaltungsmitarbeiter selber erfahren, was Menschen mit Behinderungen ausmachen. Die Zeiten der Bittsteller und reinen Empfänger öffentlicher Gelder gehört  schon seit langem der Vergangenheit an. Menschen mit Behinderungen tragen weit mehr zum volkswirtschaftlichen Einkommen bei als viele der selbsternannten politischen Elite.

Aber es geht noch peinlicher. Man reibt sich die Augen, wenn man auf der Seite 25 unter Punkt 4 liest:

„In den kreisfreien Städten Schwerin und Stralsund….“ 

Welche Daten hier auch immer zusammengetragen wurden. Die kreisfreie Stadt Stralsund gibt es gar nicht.

Etwas weiter in diesem Absatz

… die wenigsten leben in den Landkreisen Bad Doberan, Güstrow und Nordwestmecklenburg“.

Welche eine desaströse Arbeit, die durch die PROGNOS AG abgeliefert wurde. Auch diese Landkreise sind seit sieben Monaten nicht mehr existent. Sie sind gehören zwar erst seit sieben Monaten der Vergangenheit an, sind aber mit Sicherheit zu Beginn der Prognos-Arbeit schon in der Planungsendphase bekannt gewesen.

Bleibt zu erwähnen, dass selbst Prognos irgendwann erkannt haben muss, dass sie Daten haben, die sich immer mehr von der Realität entfernen. So haben sie später die tatsächlichen kreisfreien Städte; Schwerin und Rostock, als Datenbasis herangezogen.

Wie kann man einem Bericht trauen, der schon bei der Datensammlung so viele Fehler aufweist? Wieso wird ein Institut beauftragt welches scheinbar keine Ahnung von der Aufgabe hat?

Wieso haben die Ministerin Schwesig und Ihre MitarbeiterInnen das nicht bemekrt?

Dieses Unwissen wird auch offensichtlich, wenn man sich einmal ansieht aus welchen Jahren die Daten herangezogen wurden. So sind sie mal aus dem Jahr 2005, mal aus 2009. Ein anders mal hat man keinen Datenbestand zugrunde gelegt, sondern lediglich Schätzungen, an anderer Stelle wiederum Daten aus anderen Bundeländern zu Grunde gelegt. Es ist skandalös dass für einen solchen Unsinn rd. € 150.000,- (STEUERGELDER) ausgegeben wurden und mehr als neun Monate Verzögerung auftraten. Braucht man solche Ausgaben, um beweisen zu wollen, dass Menschen mit Behinderungen dem Staat auf der Tasche liegen?

Desweiteren hat man bei Prognos scheinbar nicht erkannt, was „Barrierefrei“ gemäß bestehender Gesetze aussagt. Es wird davon auszugehen, dass 100 Prozent der Facharztpraxen nicht „Barrierefrei“ sind. Steht der Begriff „Barrierefrei“ doch für eine für JEDEN Menschen, gleich seiner Behinderung, SELBSTÄNDIGEN  Nutzbarkeit. Diese Praxis möchte ich mal sehen. Als in Mecklenburg-Vorpommern lebend bin ich mir sehr sicher, dass es eine solche Arztpraxis nicht gibt. Es ist eine Herausforderung. Welche Praxis hat taktile Hilfsmittel oder Hörschleifen, um mit betroffenen Patienten zu kommunizieren?

Ähnlichen auch bei den Volkshochschulen. S. Seite 30. Dort steht, dass die Volkshochschulen Menschen mit Behinderungen offen gegenüber stehen. Man hat die bauliche „Barrierefreiheit“ so beschrieben, dass rund die Hälfte der Einrichtungen „Barrierefrei“ sind. Auch hier bestehen erhebliche Zweifel. Es ist einfach skandalös, dass Behinderung mit Rollstuhl gleichgesetzt wird. Es ist davon auszugehen, dass in keiner der Volkshochschulgebäude taktile Leitsysteme oder Hörschleifen vorhanden sind.

Seitenweise falsche Grundlagen.

Seitenweise falsche Bewertungen.

Seitenweise falschen Daten als Grundlage für kommende Planungen.

Es wird immer deutlicher, dass Menschen mit Behinderungen nur als leidiges Anhängsel angesehen werden. Man braucht scheinbar nur einige Eckdaten, die man so zusammenschustert, dass das Bild der Bittsteller aufrecht erhalten bleibt.

Frau Ministerin Schwesig ziehen Sie bitten diesen Bericht sofort zurück. Aus der Verantwortung dieser Diskriminierung durch Unwissenheit, können Sie sich nicht mehr befreien. Es langt nicht, sich in einen Rollstuhl zu setzen, um Erfahrungen zu sammeln. Die selbständige Teilhabe von Menschen Sinnes- und/oder motorischen Einschränkungen bedarf Sachkunde und Ehrlichkeit.

Helge Joachim Blankenstein

Verfasst von: Institut Impuls | 22. März 2012

Sehr geehrter Herr Methling (OB Hansestadt Rostock)

Es ist keine Schande über ein eingeschränktes Wissen zu bestimmten Themenkomplexen zu verfügen, aber eine Schande nichts zur Wissenerweiterung zu tun!

Es ist schon fast nicht mehr zu zählen. So oft haben wir Sie und Ihre Fachbereiche der Verwaltung, auf Ungereimtheiten und Verstöße gegen geltendes Recht in Bezug auf Menschen mit Behinderungen hingewiesen. Wir haben unzählige Verbesserungsvorschläge gemacht. Doch Ihre penetrante Weigerung, sich Weiterzubilden ist nur noch als Diskriminierung zu beschreiben.

Dies betrifft Ihre Rede anlässlich zur Eröffnung des „Hauses der Musik“. Sie hatten dort auf die „Barrierefreiheit“ hingewiesen. Scheinbar ist Ihnen nicht bekannt, welche Beleidigung sie damit wieder ausgesprochen haben. Dieses Haus ist absolut nicht „barrierefrei“. Es ist eine dieser Verhöhnungen der Menschen, die auf Nachteilsausgleiche angewiesen sind.

Der bevorstehende „Ostermarkt“ setzt der Diskriminierung der hansestädtischen Bevölkerung mit Behinderungen und deren Gäste die Krone auf. Mehr als zehnmal haben wir darauf hingewiesen, dass es unmöglich ist wie durch die Schaustellerstände die Zugänge für Menschen mit Behinderungen versperrt werden. Doch ungeachtet unserer Eingaben setzen Sie die Ausgrenzungsstrategie unbeirrt fort.

Es ist einfach widerwärtig wie Sie und Ihre Verwaltungsgefolgschaften aus dem Amt für Behindertenfragen sowie der Beirat für Menschen mit Behinderungen und chronisch Kranker, Steuergelder verschleudern. Durch die Vorgehensweise benachteiligen sie Menschen mit Behinderungen. Sozialintelligentes Handeln versucht diese Benachteiligungen auszugleichen.

Pfui Herr Oberbürgermeister!

Helge Joachim Blankenstein

Professioneller Wutbürger (so die OZ verächtlich).

Durch Herrn Dr. Heiner Geissler in den Stand der intelligenten Bürger der Bundesrepublik gehoben.

 

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